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149 wichtige Begriffe rund um Kryptowährungen, Kryptobörsen, Wallets, Sicherheit, Trading, Blockchain und Regulierung – kurz und verständlich erklärt.

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A

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Arbitrage

Arbitrage nutzt Preisunterschiede desselben Vermögenswerts auf verschiedenen Märkten. Gebühren, Übertragungszeiten und Kursänderungen können den erwarteten Vorteil verringern. Professionelle Arbitrage versucht Preisunterschiede möglichst schnell auszunutzen. In effizienten Märkten schließen sich solche Unterschiede oft rasch, während Gebühren und Ausführungsrisiken den Gewinn reduzieren.

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Ask

Ask bezeichnet den niedrigsten Preis, zu dem Verkäufer aktuell bereit sind, eine Kryptowährung anzubieten. Zusammen mit dem Bid bildet er den sichtbaren Spread im Orderbuch. Der beste Ask ist das aktuell günstigste Verkaufsangebot im Orderbuch. Wird er durch Käufe vollständig aufgebraucht, erfolgt die nächste Ausführung möglicherweise zu einem höheren Preis.

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ATH (All-Time High)

ATH steht für All-Time High und bezeichnet den höchsten bisher erreichten Kurs eines Vermögenswerts. Ein neues Allzeithoch sagt allein nichts darüber aus, wie sich der Kurs anschließend entwickelt. Das ATH hängt immer vom betrachteten Handelsplatz, Handelspaar und Datenanbieter ab. Ein früheres Allzeithoch ist weder eine garantierte Unterstützung noch ein verlässliches zukünftiges Kursziel.

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ATL (All-Time Low)

ATL steht für All-Time Low und bezeichnet den niedrigsten bisher erreichten Kurs eines Vermögenswerts. Auch ein historisches Tief ist kein verlässliches Signal für eine bevorstehende Erholung. Auch das ATL kann sich je nach Börse und Handelspaar unterscheiden. Ein sehr niedriger historischer Kurs sagt nichts darüber aus, ob ein Projekt wirtschaftlich oder technisch überlebensfähig bleibt.

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B

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Bid

Bid bezeichnet den höchsten Preis, den Käufer aktuell für eine Kryptowährung bieten. Im Orderbuch steht er der Ask-Seite gegenüber. Der beste Bid ist das aktuell höchste Kaufangebot im Orderbuch. Sinkt die verfügbare Kaufliquidität, können größere Verkäufe mehrere niedrigere Preisstufen erreichen.

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D

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Derivate

Krypto-Derivate bilden die Wertentwicklung eines Kryptowerts ab, ohne dass der Basiswert zwingend gekauft wird. Erfahre, wie Futures, Perpetuals und Optionen funktionieren und welche Risiken Hebel, Margin und Liquidation mit sich bringen.

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F

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Futures

Futures sind Terminkontrakte auf einen zukünftigen Preis. Sie werden häufig mit Hebel gehandelt und können hohe Verluste verursachen. Viele Krypto-Futures werden nicht durch eine tatsächliche Lieferung des Coins, sondern finanziell beziehungsweise als Perpetual Futures ohne klassisches Ablaufdatum gehandelt. Finanzierungskosten und Liquidationsrisiken können das Ergebnis zusätzlich beeinflussen.

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H

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Hebel

Ein Hebel vergrößert die Wirkung von Kursbewegungen auf das eingesetzte Kapital. Dadurch steigen Gewinnchance und Verlustrisiko. Ein Hebel von beispielsweise 5x führt dazu, dass sich Kursbewegungen deutlich stärker auf das eingesetzte Eigenkapital auswirken. Gebühren, Finanzierungskosten und Liquidationen machen gehebelten Handel zusätzlich riskant.

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L

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Limit Order

Bei einer Limit Order legst Du einen Höchstpreis für einen Kauf oder einen Mindestpreis für einen Verkauf fest. Eine Limit Order gibt Preiskontrolle, garantiert aber keine Ausführung. Wenn der Markt den Limitpreis nicht erreicht oder nicht genügend Liquidität vorhanden ist, kann die Order offen bleiben.

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Limit Order Book

Ein Orderbuch sammelt offene Kauf- und Verkaufsaufträge eines Handelsplatzes nach Preis und Menge. Es zeigt, zu welchen Kursen Marktteilnehmer aktuell handeln möchten. Die besten Kauf- und Verkaufspreise bilden Bid und Ask; ihre Differenz ist der Spread. Die Orderbuchtiefe zeigt, wie viel Volumen auf verschiedenen Preisstufen verfügbar ist.

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Liquidation

Eine Liquidation schließt eine gehebelte Position automatisch, wenn die hinterlegte Sicherheit nicht mehr ausreicht. Der genaue Liquidationspreis hängt unter anderem von Hebel, hinterlegter Sicherheit und den Regeln der Handelsplattform ab. In volatilen Märkten kann eine Liquidation sehr schnell ausgelöst werden.

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Liquidität

Liquidität beschreibt, wie leicht ein Vermögenswert gehandelt werden kann, ohne dass der Preis stark beeinflusst wird. Hohe Liquidität führt häufig zu engeren Spreads und geringerer Slippage. Sie kann sich jedoch je nach Handelsplatz, Handelspaar und Tageszeit deutlich unterscheiden.

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Long Position

Mit einer Long Position setzt ein Händler auf steigende Kurse. Fällt der Preis, entstehen Verluste; bei Hebelprodukten kann das Risiko deutlich höher sein. Eine Long Position kann direkt durch den Kauf eines Assets oder über ein Derivat aufgebaut werden. Bei gehebelten Long-Positionen können Finanzierungskosten und Liquidationsschwellen hinzukommen.

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M

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Maker

Ein Maker stellt dem Orderbuch Liquidität bereit, indem eine Order nicht sofort ausgeführt wird. Maker-Orders sind typischerweise Limit Orders, die zunächst im Orderbuch verbleiben. Manche Börsen belohnen diese Liquiditätsbereitstellung mit niedrigeren Gebühren, das ist jedoch anbieterspezifisch.

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Margin-Handel

Beim Margin-Handel wird eine Position teilweise mit geliehenem Kapital eröffnet. Das erhöht Risiko und mögliche Verluste. Die geliehenen Mittel müssen in der Regel durch Sicherheiten gedeckt werden. Bewegt sich der Markt stark gegen die Position, kann eine Nachschusspflicht oder automatische Liquidation entstehen.

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Market Order

Eine Market Order wird möglichst sofort zu den aktuell verfügbaren Preisen ausgeführt. Eine Market Order priorisiert die schnelle Ausführung und nicht einen bestimmten Preis. Bei geringer Liquidität oder großen Orders können mehrere Preisstufen des Orderbuchs durchlaufen werden.

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O

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Optionen

Optionen geben das Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Krypto-Optionen sind komplex und können erhebliche Verluste verursachen. Call-Optionen geben grundsätzlich ein Kaufrecht, Put-Optionen ein Verkaufsrecht zu festgelegten Bedingungen. Der Wert hängt unter anderem von Basispreis, Laufzeit, Volatilität und Preis des Basiswerts ab.

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Orderbuch

Ein Orderbuch listet offene Kauf- und Verkaufsaufträge mit Preisen und Mengen. Auf der Kaufseite stehen Bids, auf der Verkaufsseite Asks. Die Tiefe des Orderbuchs hilft einzuschätzen, wie viel Liquidität nahe am aktuellen Marktpreis vorhanden ist.

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S

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Scalping

Scalping ist eine sehr kurzfristige Handelsstrategie mit vielen kleinen Positionen. Gebühren, Spread und schnelle Kursbewegungen können die Ergebnisse stark beeinflussen. Da einzelne Zielbewegungen klein sind, haben Gebühren und Spread bei Scalping einen besonders großen Einfluss. Die Strategie erfordert schnelle Ausführung und birgt durch häufiges Handeln zusätzliche Fehler- und Verlustrisiken.

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Short Position

Mit einer Short Position setzt ein Händler auf fallende Kurse. Steigt der Preis stattdessen, können Verluste entstehen und bei Hebelprodukten besonders hoch ausfallen. Bei einem klassischen Short ist das Gewinnpotenzial durch einen fallenden Preis begrenzt, während Verluste bei steigenden Kursen theoretisch sehr groß werden können. Bei Krypto-Derivaten kommen häufig Hebel und Liquidationsrisiken hinzu.

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Slippage

Slippage ist die Abweichung zwischen dem erwarteten und dem tatsächlich ausgeführten Handelspreis. Sie tritt besonders bei geringer Liquidität oder schnellen Kursbewegungen auf. Slippage kann positiv oder negativ sein, wird beim Kauf und Verkauf aber meist als Kostenrisiko betrachtet. Limit Orders können Preiskontrolle geben, sind dafür nicht garantiert ausführbar.

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Spot-Handel

Beim Spot-Handel werden Kryptowährungen zum aktuellen Marktpreis gekauft oder verkauft und direkt dem Konto gutgeschrieben. Beim klassischen Spot-Handel besitzt der Käufer nach Ausführung einen Anspruch auf beziehungsweise Zugriff auf den gekauften Vermögenswert, abhängig von Verwahrung und Plattform. Er unterscheidet sich damit von vielen Derivaten, die lediglich die Kursentwicklung abbilden.

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Spread

Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis und gehört zu den indirekten Handelskosten. Ein enger Spread deutet häufig auf einen liquiden Markt hin, während ein breiter Spread die effektiven Handelskosten erhöht. Der Spread kann sich bei hoher Volatilität oder geringer Liquidität schnell verändern.

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Stop-Limit

Eine Stop-Limit-Order aktiviert beim Erreichen eines Stop-Preises eine Limit Order. Bei schnellen Kursbewegungen ist nicht garantiert, dass sie tatsächlich ausgeführt wird. Nach Erreichen des Stop-Preises wird nur eine Limit Order platziert. Fällt oder steigt der Markt sehr schnell über das Limit hinweg, kann die Position deshalb trotz ausgelöstem Stop offen bleiben.

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Stop-Loss

Eine Stop-Loss-Order soll eine Position ab einem festgelegten Kurs automatisch verkaufen und Verluste begrenzen. Nach Auslösung wird eine Stop-Loss-Order häufig als Market Order ausgeführt, abhängig vom Handelsplatz. Bei schnellen Kurslücken kann der tatsächliche Ausführungspreis daher deutlich vom Stop-Preis abweichen.

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T

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Take Profit

Eine Take-Profit-Order schließt eine Position automatisch, wenn ein zuvor festgelegtes Gewinnziel erreicht wird. Take-Profit-Aufträge können Gewinne automatisiert realisieren, garantieren aber nicht in jeder Marktsituation den exakt gewünschten Ausführungspreis. Die konkrete Funktionsweise hängt vom Ordertyp und Handelsplatz ab.

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Taker

Ein Taker nimmt vorhandene Liquidität aus dem Orderbuch, indem eine Order sofort ausgeführt wird. Eine Taker-Order wird unmittelbar gegen bereits vorhandene Orders im Orderbuch ausgeführt. Viele Handelsplätze unterscheiden deshalb bei der Gebührenberechnung zwischen Maker und Taker.

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