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149 wichtige Begriffe rund um Kryptowährungen, Kryptobörsen, Wallets, Sicherheit, Trading, Blockchain und Regulierung – kurz und verständlich erklärt.

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A

Wallets

Adresse

Eine Krypto-Adresse ist eine Zeichenfolge, an die Kryptowährungen gesendet werden können. Sie ist mit einem öffentlichen Schlüssel verknüpft. Eine Krypto-Adresse wird zum Empfangen von Kryptowerten verwendet und ist meist aus kryptografischen Schlüsseln abgeleitet. Vor einer Überweisung sollten Adresse und gewähltes Netzwerk sorgfältig geprüft werden, weil Blockchain-Transaktionen häufig nicht rückgängig gemacht werden können.

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C

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Cold Wallet

Eine Cold Wallet verwahrt private Schlüssel offline. Typische Beispiele sind Hardware-Wallets oder sicher erzeugte Offline-Backups. Eine Cold Wallet eignet sich besonders für Bestände, die nicht ständig bewegt werden müssen. Auch bei einer Offline-Wallet muss die Recovery- oder Seed-Phrase vor Verlust, Diebstahl und unbefugtem Zugriff geschützt werden.

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Wallets

Custodial Wallet

Bei einer Custodial Wallet verwahrt ein Dienstleister die privaten Schlüssel für den Nutzer. Das ist bequem, bedeutet aber auch, dass man bei der Verwahrung vom Anbieter abhängig ist. Der Verwahrer kann je nach Dienst die Wiederherstellung des Kontozugangs ermöglichen, kontrolliert aber technisch die Schlüssel. Deshalb sind Regulierung, Sicherheitskonzept und wirtschaftliche Stabilität des Anbieters besonders relevant.

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H

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Hardware Wallet

Eine Hardware Wallet ist ein physisches Gerät, das private Schlüssel abgeschirmt speichert und Transaktionen auf dem Gerät bestätigt. Der private Schlüssel soll das Gerät bei normaler Nutzung nicht verlassen; die Transaktion wird intern signiert. Entscheidend bleibt die sichere Aufbewahrung der Seed Phrase, weil sie häufig die Wiederherstellung auf einem Ersatzgerät ermöglicht.

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Wallets

Hot Wallet

Eine Hot Wallet ist mit dem Internet verbunden. Sie ist bequem, bietet aber eine größere Angriffsfläche als eine Offline-Lösung. Hot Wallets eignen sich für häufige Transaktionen und die Nutzung von Web3-Anwendungen. Größere langfristige Bestände werden deshalb häufig getrennt von einer täglich genutzten Hot Wallet verwahrt.

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N

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Non-Custodial Wallet

Bei einer Non-Custodial Wallet kontrolliert der Nutzer seine privaten Schlüssel selbst. Damit steigt die Eigenverantwortung, weil ein verlorener Seed oder Private Key meist nicht durch einen Anbieter wiederhergestellt werden kann. Der Anbieter einer Non-Custodial Wallet kann einen verlorenen Private Key oder eine verlorene Seed Phrase normalerweise nicht zurücksetzen. Selbstverwahrung reduziert die Abhängigkeit von einem Verwahrer, verlagert aber die Verantwortung vollständig auf den Nutzer.

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P

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Private Key

Der Private Key ist der geheime kryptografische Schlüssel, mit dem über Kryptowerte verfügt werden kann. Aus dem Private Key lassen sich kryptografisch Public Keys und je nach System Adressen ableiten. Er sollte niemals an Support-Mitarbeiter, Webseiten oder andere Personen weitergegeben werden.

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Public Key

Der Public Key wird aus dem Private Key abgeleitet und kann öffentlich verwendet werden. Der Public Key muss im Gegensatz zum Private Key nicht geheim gehalten werden. Er dient unter anderem dazu, digitale Signaturen zu überprüfen und kann Grundlage für die Ableitung von Adressen sein.

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R

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Recovery Phrase

Recovery Phrase ist eine andere Bezeichnung für die Seed Phrase einer Wallet. Wer diese Wörter besitzt, kann in vielen Fällen auf die zugehörigen Kryptowerte zugreifen, weshalb sie besonders sicher und offline aufbewahrt werden sollte. Wer die Recovery Phrase besitzt, kann häufig die zugehörige Wallet auf einem anderen Gerät wiederherstellen. Deshalb sollte sie offline und getrennt vom täglichen Gerät gesichert werden.

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S

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Seed Phrase

Eine Seed Phrase ist eine Folge von Wörtern, mit der sich eine Wallet wiederherstellen lässt. Sie muss geheim bleiben. Seed Phrases bestehen häufig aus 12 oder 24 Wörtern, wobei die konkrete Länge vom Wallet-Standard abhängt. Ein Foto, Cloud-Backup oder Versand per Messenger kann das Diebstahlrisiko deutlich erhöhen.

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Self-Custody

Self-Custody bedeutet, dass Nutzer ihre privaten Schlüssel selbst kontrollieren und nicht einem zentralen Verwahrer überlassen. Das reduziert bestimmte Gegenparteirisiken, erhöht aber die Verantwortung für sichere Backups und Schlüsselverwaltung. Bei Self-Custody gibt es häufig keinen zentralen Support, der verlorene Schlüssel zurücksetzen kann. Ein getestetes Backup-Konzept ist deshalb ebenso wichtig wie der Schutz vor Diebstahl.

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Software Wallet

Eine Software Wallet ist eine App oder ein Programm zur Verwaltung privater Schlüssel auf Smartphone oder Computer. Software Wallets können custodial oder non-custodial aufgebaut sein; bei letzterer kontrolliert der Nutzer die Schlüssel selbst. Die Sicherheit hängt stark vom Endgerät, Updates, Malware-Schutz und der Aufbewahrung der Recovery Phrase ab.

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V

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Verwahrung

Krypto-Verwahrung bezeichnet die sichere Aufbewahrung privater Schlüssel durch Nutzer oder spezialisierte Dienstleister. Bei Selbstverwahrung kontrolliert der Nutzer die Schlüssel, bei Fremdverwahrung übernimmt dies ein Dienstleister. Beide Modelle haben unterschiedliche Risiken bei Verlust, Diebstahl, Insolvenz und Wiederherstellung.

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W

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Wallet

Eine Wallet verwaltet die Schlüssel, mit denen Kryptowerte kontrolliert und Transaktionen signiert werden. Die Coins selbst liegen technisch nicht „in“ der Wallet, sondern werden auf der Blockchain erfasst. Eine Wallet erzeugt oder verwaltet die Schlüssel und stellt Funktionen zum Empfangen, Signieren und Senden bereit.

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Wallet Connect

Wallet-Verbindungen erlauben es, eine eigene Wallet mit einer dezentralen Anwendung zu verbinden und Aktionen zu signieren. Nutzer sollten vor jeder Freigabe prüfen, welche Rechte eine Anwendung erhält und ob die aufgerufene Webseite vertrauenswürdig ist. Beim Verbinden einer Wallet wird nicht automatisch der Private Key an die Anwendung übertragen. Gefährlich können jedoch signierte Freigaben sein, die einem Smart Contract weitreichende Rechte über Token einräumen.

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